
Therapie
03.04.2025
„Die WONDERWALL ist DER Baukasten für maßgeschneiderte Lösungen“

Interview mit Arnd Storkebaum
Arnd Storkebaum ist seit vielen Jahren in der Fitness- und Therapiebanche aktiv und hat sich auf funktionelles Training spezialisiert. Wir sprachen mit ihm über seinen beruflichen Werdegang und seine aktuelle Tätigkeit bei der WONDER GmbH.
TT-DIGI: Lieber Arnd, wie bist du im Bereich des funktionellen Trainings gelandet und warum bist du dortgeblieben?
Da ich selbst und mit meinen Kunden schon immer eher in der Mattenecke als an den Maschinen zu finden war, landete ich mit einem großen Bedarf an Therabändern & Co. schon Anfang der 2000er Jahre bei Ludwig Artzt und seiner Firma und blieb da bis heute als Promotor, Berater, Freund hängen. Hier lernte ich schnell außergewöhnliche Physios kennen, konnte eine Menge lernen und durfte bald Schulungen im funktionellen Trainingsbereich geben. Diese Kombination aus Trainer, Gesundheitscoach und Produktentwickler macht noch heute den unschätzbaren Wert meiner Selbstständigkeit aus.
Wenn du Wonderwall mit einem einzigen Wort beschreiben müsstest – welches wäre es?
Mit einem Wort? „Unbeschreiblich“, oder „WONDERfull“.
Wann bist du in die Entwicklungsgeschichte der WONDERWALL eingestiegen?
Der Kontakt ergab sich 2018 im Rahmen eines Events. Helmut Speckmaier hatte die WONDERWALL mitgebracht. Helmut hatte bereits viele Ideen für Übungen auf kleiner Fläche, zusammen kamen noch einige Ansätze dazu. Dieser Prozess dauert bis heute an. Noch immer entdecken wir im therapeutischen Alltag und im Sport Möglichkeiten, die wir mit unseren Basic-Applikationen und einem neuen Tool auch professionell an unserer Wand abbilden können.
Was ist heute deine Position bei der WONDER GmbH?
Dank des soliden Wachstumskurses von WONDER gibt es inzwischen klare Jobfelder statt des Mottos „Jeder macht alles“. In meinen Bereich fallen die mehrstündigen Team-Workshops „Training und Therapie an der WONDERWALL“, die Betreuung einiger Kunden und ich betreibe das „Forschungslabor“ bei mir zu Hause für permanent neue WONDER-Experimente. Während vor ein paar Jahren häufig noch vier Stunden für eine Schulung reichten, kann ich heute in gut sechs Stunden neben den Basics immer nur ein paar Schwerpunkte herausarbeiten. Es ist ein tolles Gefühl zu erkennen, wie die Teilnehmer schnell selber kreativ werden und gleich zahlreiche Anwendungen für konkrete Patienten und Sportler sehen.
Was inspiriert dich bei der Entwicklung neuer Übungen und wie gehst du an diesen kreativen Prozess heran?
Ich bin ja selbst Körpertüftler, hatte in meiner Karriere zwar nie ernsthafte Verletzungen, aber natürlich immer wieder Baustellen, die teilweise langwierig auch mit Expertenhilfe nicht abzustellen waren. Genauso ist es bei meinem Kundenkreis aus verletzten Sportlern bis hin zu Parkinson-Patienten. Und da probiere ich immer mal was Neues aus oder implementiere bekannte Lösungen in die Wondermatrix. Je breiter die Erfahrungsbasis wird, umso dichter wird das Netz aus Optionen bei neuen Fragestellungen. Also wie so oft im Leben basiert die Kreativität auf einer guten Basis an Fähigkeiten plus Trial & Error.
Zudem hat WONDER ein sehr kreatives Team vom Monteur bis zum Vertriebler, die alle immer Innovationen einbringen. Da kochen noch einige Ideen auf dem Herd und ich bin zuversichtlich, dass das auch noch lange so weitergeht. Wir müssen immer gewissenhaft testen, was wirklich ein Zugewinn ist und zuverlässig taugt. Die Herausforderung besteht immer da drin, dass wir die eigentlich genial einfache Grundidee der Wand mit der stufenlos justierbaren Matrix nicht mit zu komplizierten, schwerfälligen, kaum zu bewegenden Applikationen überladen dürfen.
Wie würdest du die Zielgruppen der Wonder GmbH definieren?
Ich vergleiche die WONDERWALL mit all ihren Applikationen und Möglichkeiten gerne mit der Werkstatt eines Technikers. Jeder gute Handwerker braucht sie, der eine Hammer und Maulschlüssel, der andere Messschieber und Laser, der nächste was ganz anderes. Und so ähnlich verhält sich das mit den Profis im Bewegungsbereich – Therapeuten, Trainer und Sportler - und mit der WONDERWALL: Du hast den Großteil der Werkzeuge, um Gesundheit oder Spitzenleistungen zu verbessern an der Hand und das auf wenig Fläche. Jeder nutzt das, was er gerade braucht. Die WONDERWALL ist also ein Baukasten für maßgeschneiderte Lösungen, stufenlos eingestellt und persönlich feinjustiert und genau das Tool für die aktuelle Crossover- Entwicklung von Therapie und Sport.
Welche Rolle kann die Wonderwall in der Fitnessbranche und im (Spitzen-)Sport spielen?
Im Spitzensport gibt es die WW ja schon in Olympiastützpunkten und Bundesliga-Vereinen. Aber vor allem auch ein paar Nummern kleiner sehe ich großes Potential, in vielen Vereinen und Leistungszentren, die auch funktionell arbeiten und nicht nur auf die großen Maschinen für eine Übung setzen. Wir können für ein paar Tausend Euro auf 10 m² mehrere hundert Übungen professionell und sicher darstellen oder einen Zirkel für Beweglichkeit und Kraft kreieren, ohne den Kursraum zuzustellen.
Im weniger betreuten Fitnessbereich brechen wir das Potential der unzähligen Übungen auf ein Maß herunter, dass auch der nicht so gut ausgebildete User erkennt und richtig einstellen kann. Hier gilt „keep it simple“. Ich sehe die WONDERWALL eher im gut betreuten Gesundheitsstudio, in Boutiqueanwendungen und im Kursbereich als im riesigen Discounter auf der Fläche.
Zur Person
Der begeisterte Sportler Arnd Storkebaum (u.a. 8 Jahre Handball, Mountainbiken) studierte Sportwissenschaften und Biologie in Düsseldorf und arbeitete parallel als Trainer. Bereits als Student machte er sich selbstständig und hatte seitdem diverse Funktionen in der Branche als PT-Trainer, Berater und Promoter inne.
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