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22.08.2024

Vom Karate-Studio zur Gesundheitsanlage

Vom Karate-Studio zur Gesundheitsanlage

40 Jahre SHINTO in Dormagen

Als Franko Rinner im August 1984 die SHINTO-Sportschule in Dormagen bei Köln eröffnete, hatte er vor allem Karate im Sinn. Über die Jahre hat sich die Ausrichtung stark verändert hin zu einem Gesundheitsstudio mit ganzheitlichem Ansatz. Wir blicken zurück auf die Anfänge und die wichtigsten Entwicklungen.

Im Alter von 14 Jahren hatte Franko mit dem Kampfsport Karate angefangen und sich zu einem Leistungssportler entwickelt. Als er die Sportschule zusammen mit seiner damaligen Frau und seinem Freund Werner gründete, war der heutige Studiobetreiber noch voll im Leistungssport aktiv.

„Das waren heftige Zeiten mit bis zu sechs Stunden Training am Tag, montags Training in Bottrop, mittwochs in Köln unter Bundestrainer Horst Handel“, erinnert sich der elfmalige NRW-Landesmeister (Dreifacher Schwarzgurt), der auch als Trainer engagiert war. Erst mit 34 Jahren beendete Franko den Leistungssport mit seinem größten Erfolg, dem zweiten Platz bei Deutschen Meisterschaft. Er blieb zwar noch eine Weile Kadertrainer, konzentrierte sich aber fortan voll auf sein Unternehmen.

Von der Karateschule zum Fitness-Studio

Über die Jahre wurde aus der reinen Karateschule das erste Fitness-Studio in Dormagen, dessen Fläche sich von 120 qm auf 1.400 qm vergrößerte. Bewusst verzichtete der Inhaber auf Ballsportarten oder einen Saunabereich, sondern konzentrierte das Angebot auf Fitness mit Trainings - plänen, damit die Mitglieder auch ihre Ziele erreichen.

Alle Mitwettbewerber überlebt

Im Ort entstanden in der Folge vier Bodybuilding-Studios, eine Vereins - anlage und eine Multifunktionsanlage mit Sauna, Tennis und Gastronomie. Überlebt habe keiner der damaligen Wettbewerber, berichtet Franko. Neben dem SHINTO gebe es nun, nach mehrfachen Besitzerwechseln, nur noch Discounter.

2018 hat der Betreiber eine personallose, 400 qm große Satellitenanlage in 4,5 km Entfernung eröffnet, die komplett von der Hauptanlage aus gesteuert wird und 550 Mitglieder hat. Strategisch hat Franko sich stets an der Engpasskonzentrierte Strategie (EKS) und der BlueOcean Strategie orientiert.

Fokus auf Ernährung

Ein persönlicher Schicksalsschlag sorgte dann für ein Umdenken beim Studiobetreiber. Als sein Vater den Kampf gegen den Krebs verlor, fiel Franko auf, wie schlecht das Essen im Krankenhaus war. Er beschloss, fortan die Ernährung der Mitglieder mehr in den Fokus zu nehmen, insbesondere die Versorgung mit Nährstoffen.

Umfangreiches Gesundheitskonzept

2020 folgte während der Corona-Pandemie eine weitere Strategieanpassung hin zu mehr Gesundheit. Die Initialzündung dafür war ein Vortrag der Expertenallianz, das Schlüsselwort war für Franko „Myokine“. Der Betreiber entschied sich für ein umfangreiches Gesundheitskonzept mit Analysen, Ernährungsberatung und elf verschiedenen Vorträgen, um das Wissen der Kunden in Bezug auf die Rolle der Muskulatur als das Gesundheitsorgan des Körpers zu erweitern.

Franko sieht sein Angebot als Ergänzung zur Allgemeinmedizin, die Symptome häufig nur lindere, statt die Symptome zu bekämpfen, insbesondere bei Lebensstilerkrankungen. Gesundheitsanlagen sind aus seiner Sicht dazu in der Lage, Menschen bei der Gesundung und Gesunderhaltung durch Muskeltraining zu unterstützen. Dazu sei aber eine Abgrenzung wichtig: Fitness kann jeder, Fitness und Gesundheit nicht.

Wir gratulieren zu diesem Jubiläum und wünschen weiterhin viel Erfolg durch Gesundheit!

Philipp Hambloch


SHINTO Horrem

  • Knechtstedener Str. 2–4, 41540 Dormagen
  • Gründung: 1984
  • Inhaber: Franko Rinner
  • Größe: 1.250 qm
  • Mitglieder: 1.600
  • Rehasport: 350 Teilnehmer, davon 70% mit Teilmitgliedschaften

www.shinto.de


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