Digitalisierung

Digitalisierung

Digitalisierung


20.06.2022

Vier Praxisbeispiele für sinnvolle Digitalisierung

Vier Praxisbeispiele für sinnvolle Digitalisierung

Mitarbeiterpotenziale mithilfe von KI/Automatisierung besser nutzen

Unser Kooperations-Partner Sanjay Sauldie hilft Unternehmen dabei, sich digital optimal aufzustellen. Wie sehen solche Ansätze in der Fitness- und Therapiebranche aus und wie setzte ich diese im Sinne der Angestellten und Kunden am besten um? Der Digital-Experte liefert Ihnen dazu vier konkrete Beispiele.

Sie haben zwei Mitarbeiter, die Sie bezahlen, aber vielleicht noch nicht kennen! In fast allen Unternehmen gibt es zwei Mitarbeiter, die teuer bezahlt werden: Mitarbeiter 1 ist der Zeitfresser und Mitarbeiter 2 ist der Status-quo-Diener, der z.B. durch langweilige, menschlich-händisch zu erledigende Arbeit (Zeitfresser) oder z.B. durch Prozesse, die eingehalten werden, „weil es schon immer so war!“ (Status-Quo-Diener) dem Unternehmen teuer zu stehen kommen.

In meinen Workshops mit Teilnehmern aus der Fitness- und Therapiebranche zum Thema SINNVOLLE DIGITALISIERUNG lautet eine der Vorbereitungsaufgaben: Lassen Sie bitte alle Mitarbeiter eine Woche lang aufschreiben, welche Aufgaben manuell erledigt werden und welche Prozesse viel (Lebens-) Zeit kosten. Diese Aufgaben sammeln die Mitarbeiter bitte und erklären auch, warum diese bisher so gemacht werden.

Ehrliche Bestandsanalyse

Im Workshop bei Ihnen vor Ort schauen wir uns gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern an, welche dieser Aufgaben in der Zukunft durch spezialisierte Software (‚Robots‘) übernommen werden können und welche nicht. Durch die Einbeziehung der Mitarbeiter in den Veränderungsprozess erhalten Sie einen ehrlichen Einblick in die aktuelle Situation Ihres Unternehmens und den Aufwand, der dabei entsteht.

Nicht selten sprechen Mitarbeiter gerne mit einem externen Experten darüber, statt die Inhaber aufzuklären! Dabei ist es wichtig, die digitalen Themen Automatisierung, Künstliche Intelligenz und Robotisierung nicht als einzelne Schlüsseltechnologien anzusehen, sondern als eine Einheit. Auf transruption.org bekommen Sie einen vertiefenden Einblick in meine strategische Vorgehensweise.

Praxisbeispiel 1: Kundenbindung neu gedacht

Das Richtige zur richtigen Zeit zu tun, und zwar jedes Mal, sollte im Mittelpunkt aller Initiativen zur Kundenbindung stehen. Um einige Beispiele für einfache Interaktionen mit Mitgliedern zu nennen, die automatisiert werden können, denken Sie an Willkommens-E-Mails, Meilenstein-E-Mails, Geburtstagsglückwünsche und Umfragen.

Sie werden jedoch erstaunt sein, wie oft und aus wie vielen verschiedenen Gründen diese Maßnahmen nicht routinemäßig durchgeführt werden. Mitteilungen wie Begrüßungen, Meilensteine und Geburtstage sind zeitkritisch. Sie setzen voraus, dass Sie überhaupt wissen, dass es ein Ereignis gibt, an das Sie erinnern wollen. Dann verlangen sie, dass etwas dafür getan wird. Dieser „Jemand-wird-esschon-erledigen“-Aspekt ist der Punkt, an dem die Dinge zu scheitern drohen: Gelegenheiten, die Freundschaft zu stärken, werden verschenkt. Automatisiert würde das einfach per Software erledigt werden und Sie würden sich automatisch wieder in Erinnerung rufen – insbesondere für die Bindung von privat versicherten Kunden oder Selbstzahlern.

Praxisbeispiel 2: Mehr Personal Training Services verkaufen

Nutzen Sie künstliche Intelligenz, um Ihren gesamten Kundenstamm nach Mitgliedern zu durchsuchen, die am ehesten Personal Training in Anspruch nehmen würden. Die KI findet die beste Gelegenheit für jedes passende Mitglied, z.B. vor einem Geburtstag mit dem Hinweis, dieses Angebot per Link auch an die Familie weiterzuleiten, die es dann auch an Ihr Mitglied schenken können! Die KI stellt also sicher, dass Betreiber individualisierte Interaktionen zu den richtigen Preisen, an die richtigen Personen, mit den richtigen Bildern und Inhalten anbieten können - und das alles 100% ohne menschliches Eingreifen - jede einzelne Stunde, jeden einzelnen Tag.

Stellen Sie sich die Alternative vor: Sie bitten Ihre Mitarbeiter, Ihr aktuelles Angebot mit einer allgemeinen E-Mail-Vorlage an Ihren gesamten Kundenstamm zu verschicken. Das Ergebnis: Abmeldungen, schlechte Öffnungsraten und allgemeines Desinteresse. Sagen Sie mir, was sich unpersönlicher und unprofessioneller anfühlt!

Praxisbeispiel 3: Dynamische Preise

Mithilfe von KI/Automatisierung könnte jedem Mitglied ein dynamischer Mitgliedschaftspreis zugewiesen werden – beispielsweise vierteljährlich –, der seiner Nutzung der Einrichtungen am besten entspricht. Dieser Ansatz würde zu einem kundenorientierten Ansatz führen, der die Fluktuation senkt und die Entwicklung längerfristiger Beziehungen fördert, da die Mitglieder sehen, dass der kommerzielle Aspekt der Beziehung auf ihre spezifischen Bedürfnisse ausgerichtet ist. Ist es nicht unfair, wenn ich die gesamten Kurse in einem Fitness-Studio mitfinanziere, obwohl ich nur die Trainingsgeräte nutze? Oder ich die Fitnessgeräte mitfinanziere, obwohl ich mich nur für die Kurse z.B. Zumba interessiere?

Praxisbeispiel 4: Roboter in der Physiotherapie

Während sich frühere Forschungen vor allem auf die Roboterunterstützung bei passiven Widerstandsübungen konzentrierten, zeigen nun neue Ergebnisse, wie robotergestütztes aktives Widerstandstraining auch die Bewegung der oberen Extremitäten und die allgemeine Genesung des Patienten verbessern kann. Dies führt bereits jetzt zu einem verstärkten Einsatz von Physiotherapierobotern (z.B. Reha-Roboter Robert).

Auch wenn die Robotertechnologie vielleicht nie in der Lage sein wird, die Verbindung und Behandlung zwischen Menschen und Menschen zu ersetzen, könnte sich in Zukunft das Konzept eines multidisziplinären Teams durchsetzen, das die Effizienz und Genauigkeit von Robotern mit der Logik und dem kritischen Denkvermögen von Gesundheitsexperten kombiniert. Während der Mobilisierung kann sich der Therapeut um andere Patienten kümmern. Darüber hinaus können Patienten häufiger mobilisiert werden, unabhängig davon, ob die Therapeuten gerade verfügbar sind oder ob ein intensiver Kontakt mit dem Patienten überhaupt erlaubt ist (z.B. wegen Pandemien!).

Fazit: Wie KI Ihrem Team helfen kann

Es geht also nicht darum, dass Automatisierung, Roboter und KI Ihre Mitarbeiter ersetzen. Es geht darum, Ihre Mitarbeiter zu befähigen und ihre Möglichkeiten zu optimieren, einen Beitrag zur Wertschöpfung zu leisten, indem sie rechtzeitig die Informationen erhalten, die sie benötigen, um erfolgreiche, maßgeschneiderte Erlebnisse zu schaffen, die die Kundenbindung und den Umsatz im Fitness-Studio oder in der Praxis zu erhöhen.

Schauen Sie sich in Ihrem Unternehmen nach Bereichen um, in denen Ihre Mitarbeiter einen echten Mehrwert bieten können, und lassen Sie die Automatisierung, Künstliche Intelligenz und Roboter den Rest erledigen. Aber lassen Sie sich nicht zu viel Zeit damit! Stellen Sie sich einfach vor, was passieren würde, wenn z.B. AMAZON die Gesundheitsbranche entdeckt und über Nacht in ihrem Angebot AMAZON Prime die Behandlung durch Roboter in der Physiotherapie mit einer Mitgliedschaft im Fitness-Club integriert? Unmöglich? Schauen sie mal auf https://amazon.care/ und fragen Sie mal die Buchbranche, wie schnell so etwas passiert.

Diskutieren Sie mit mir jetzt, wenn Sie sich auf die Zukunft in Ihrer Branche optimal vorbereiten wollen! Ich freue mich auf Ihre E-Mail an sauldie@tt-digi.de.

Sanjay Sauldie

› Neugierig?

Starten Sie Ihre Wissensreise hier: https://ttdigi.simplefair.events und Sie erhalten drei wertvolle Videokurse zu den Themen Automatisierung, Robotisierung und Künstliche Intelligenz sowie die dazugehörigen Präsentationen und eBooks zur Vertiefung gratis dazu auf der ersten (Metaverse-)Plattform für Gesundheit und Therapie 4.0!

Bild:  Shutterstock.com_1140063314.


‹ Zurück

© TT-Digi 2024