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Zur Eventübersicht18.02.2026
Ein neuer Ansatz für skalierbares Training
© milongroup
milon World Congress 2026
Der milon World Congress 2026 am 12. Februar war mehr als ein klassisches Branchenevent. Die Gastgeber wollen das Training der Zukunft prägen und stellten dazu einen neuen Ansatz vor: milon velocity based training.
Der Congress begann dort, wo alles entsteht: am Unternehmenssitz in Emersacker bei Augsburg. Unter dem Leitgedanken „made by milon“ öffnete milon die Türen zu Entwicklung und Produktion. Kunden und Partner erhielten exklusive Einblicke hinter die Kulissen, testeten bislang unveröffentlichte Prototypen der neuen Geräteserie pump by milon, trainierten an der kommenden five next Generation und erlebten im Showroom das gesamte Systemportfolio – von milon YOU über Q+ und X bis hin zu five. Auch Markenbotschafter Ralf Moeller war vor Ort und präsentierte milon Training mit echter Leidenschaft.
Geschäftsführer milongroup und Trainingsexperte Wolf Harwath brachte es auf den Punkt: „Wir leben Training. Wir haben die Leidenschaft dazu – und das kann man bei jedem Einzelnen im Unternehmen und in jedem einzelnen Teil unserer Produkte spüren.“
milon velocity based training
Am Abend folgte der bewusste Kontrast: der Perspektivwechsel ins historische Parktheater im Kurhaus Göggingen, Augsburg. Die elegante Architektur, das außergewöhnliche Ambiente – kaum könnte der Rahmen weiter von einer Produktionshalle entfernt sein.
Mit milon velocity based training stellte das Unternehmen eine Trainingsmethodik vor, die das Krafttraining grundlegend neu denkt. Bisher wurde Belastung über Gewicht, Wiederholungen und Sätze gesteuert. Doch Belastung ist nicht gleich Beanspruchung. Entscheidend ist nicht, was an Masse aufgelegt wird, sondern was im Muskel tatsächlich ankommt. Genau hier setzt milon velocity based training an: Das System misst die konzentrische Bewegungsgeschwindigkeit in Echtzeit und erkennt objektiv, wann der optimale Trainingsreiz erreicht ist – nicht zu früh, nicht zu spät, sondern exakt im wirksamen Moment. Tagesform, Ermüdung und Leistungsfähigkeit werden automatisch berücksichtigt, die Last passt sich dynamisch an.
Mario Görlach, Branchenvisionlär und Geschäftsführer milongroup, formulierte es klar: „Kein Raten mehr. Kein Bauchgefühl. Objektives, reproduzierbares Training ist unser Ziel.“ Die Vision dahinter reicht weit über Leistungssteigerung hinaus. Es geht um Präzision im Training, um planbare Ergebnisse – und um einen entscheidenden Beitrag zur Longevity-Debatte. Denn der Verlust der Muskelfasern im Alter, Sturzrisiken und nachlassende Kraft sind zentrale Herausforderungen unserer Gesellschaft.
Skalierbarer Ansatz
Die wissenschaftliche Fundierung lieferte Trainingswissenschaftler Dr. Patrick Berndt, der die Weiterentwicklung klassischer VBT-Ansätze erläuterte und zeigte, wie milon diese Technologie erstmals vollständig in ein automatisiertes Trainingssystem integriert hat. Das Ergebnis ist ein skalierbarer Ansatz, der im Leistungs- wie im Gesundheitsbereich gleichermaßen funktioniert – vom ambitionierten Athleten bis zum Reha-Patienten. “Entscheidend ist nicht die vorgegebene Last, sondern die tatsächliche Beanspruchung des Muskels. Erst wenn wir Beanspruchung objektiv messen können, wird Krafttraining reproduzierbar wirksam“, verdeutlicht Dr. Patrick Berndt.
Dann kam der Moment, der den Saal elektrisierte. Live auf der Bühne testeten einer der bekanntesten Kraftsportler Deutschlands und Inhaber des DASGYM, Andreas Pürzel, sowie Deutschlands stärkster Mann, Dennis Kohlruss, erstmals milon velocity based training – vor den Augen der gesamten Branche.
Im Anschluss konnten die Gäste dieses Gefühl und die neue Trainingsmethodik selbst an den milon Q+-Geräten testen. Betreiber, Trainer und Partner sprachen von einem unmittelbaren Wow-Effekt. Durch den Abend führte Marc Wisner, milon & five Konzeptberater mit spürbarer Leidenschaft.
Den emotionalen Höhepunkt setzte zum Abschluss der italienische Musiker und Moderator Giovanni Zarrella. Die anschließende Party mit DJ rundete den würdevollen Rahmen in dieser ausgefallenen Location ab.
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